Killerkaninchen...

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Wie in Trance wache ich gestern am späten abend auf...oder war es vorgestern nacht?Ich kann mich erinnern an die träge stille...das dunkel im raum...und auch ein klein wenig an das dunkel in mir...ich saß aufrecht in meinen zerwühlten kissen und konnte vor frischer luft kaum atmen...ich stand auf,machte die fenster zu und betrachtete dabei noch ein bisschen den mond...dann ging ich aus meinem zimmer...betrat die küche und wurde von dem hellen licht der halogenstrahler beinahe erschlagen und bevor ich es dann schaffte mich durchzuringen die augen vollkommen zu öffnen bemerkte ich ein kleines licht am fenster...und ich hörte ein hohes leises tränenersticktes schluchzen aus der ecke hinter der halbverwelkten nelke...Mein erster blick ging flüchtig zu der allseitsberietstehenden Bratpfanne die mir in solchen situationen...zugegeben sie kommen nicht häufig vor aber man liest ja schon von allerhand beängstigenden sachen in der zeitung...ein klein wenig sicherheit gibt.

Mit jedem schritt den ich auf das schluchzende etwas hinter der toten blume zuging wurde das gefühl in mir bedrückender und cih empfand nun keine angst mehr,sondern nur ein großes leeres gefühl das im gegensatz zur angst noch weitaus unangenehmer war...Ich legte also die bratpfanne auf den nächsten stuhl und schob den grauen blumentopf mit dem zusammengefallenen häufchen blumenstaub ein wenig zur seite um mir das weinende ding etwas näher ansehen zu können.

Ich konnte es kaum glauben was mir da für ein anblick geboten wurde.Auf meiner alten kalten fensterbank saß doch tatsächlich ein winzigkleines menschenähnliches wesen und weinte sich die augen aus.Ich war wohl nihct minder überrascht als es plötzlich aufhörte zu schluchzen,mich mit seinen großen durchdringenden noch etwas wässrigen augen ansah und anfing zu reden...

Es sei der Krieg sagte das winzige wesen.Und ich fragte überrascht warum es so klein sei wenn es doch der krieg ist..der ja bekanntermaßen größere räume füllt als einen fingerhut.Ja sagte es es sei der krieg.der krieg in den köpfen der menschen.Ich verstand nicht ganz und wartete ob der krieg noch etwas zu sagen hatte.Und er hatte etwas zu sagen.

Die Menschen...sie vergessen mich...sie verdrängen mich ins hinterste eckchen und holen mich hervor wenn es keinen anderen ausweg mehr gibt,wenn ihnen alles über den kopf wächst oder gegebenenfalls wenn sie es doch einmal schaffen meine signale ans großhirn zu empfangen und zu verstehen.Die menschen.Sie seien das Problem sagte der krieg.Sie seien schuld an ihm.Sie verstünden nichts davon Frieden zu halten.Sie verstünden nichts davon zu lieben,zu geben geschweige denn zu teilen.Sie wären Weltmeister darin Waffen herzustellen,Schrecken zuverbreiten und immer weiter neue generationen der zerstörung heranzuzüchten.Der Krieg fragte mich ob ich das kleine licht am fenster sehen könnte...ich bejate das...wenn auch nur zögerlich da das glimmende kügelchen zu erlöschen drohte.Das seie der Frieden sagte der Krieg leise...fast apatisch.Ich erschrak und der satz : warum ist er so schwach.? kam mir über die lippen.Der Krieg lachte.Das wüsste ich nicht?Ich solle mich doch nur mal umschauen sagte er...in den schulen...der stadt...den häusern...den familien.Verdutzt schaute ich den Krieg an...aber als ob er meine gedanken erraten hätte sagte er: Man muss den frieden nicht immer in anderen ländern...weit weg von hier suchen...die schlimmsten...unmoralischsten dinge passierten in unmittelbarer nähe und ich sollte meine ansichten das schreckliche in weiter ferne zu suchen schleunigst ändern...alle sollten das tun.

Mit den worten wurde es dunkel um mich und sowohl der Krieg als auch der Frieden waren wie vom erdboden verschluckt...ich taumelte durch den dreckigen flur zurück in mein nun ausgekühltes bett....hatte der krieg von moral gesprochen?Ich dachte nach...und dann fiel mir plötzlich eine situation der letzten tage ein...ich ging durch die stadt.und wie ich da so vor mich hin dachte und kaum auf mein gegenüber achtete bemerkte ich eine menschenmenge die sich vor einem hochhaus plaziert hatte...ich betrat den ort des geschehen um zu wissen was passiert war...von einem passanten erfuhr ich dann das eine vrezweifelte frau auf dem dach des ungefähr 10 stöckigen hochhauses stand und damit drohte herunterzuspringen.diese atraktion hatte wohl nach kurzer zeit einige schaulustige..darunter auch unzähllige jugendliche ...angezogen.Diese standen nun in reih und glied...wie man es nunmal in der schule lernt vor dem besagten hochhaus,bis einige ihre natürlich kamerafähigen handys in die höhe streckten und anfingen die verzweifelte frau anzufeuern sie solle doch endlich runterspringen.Diese...so eingeschüchtert von den umstehenden menschen verlor die nerven und brach in sich zusammen...was einige buhrufe von seiten der schüler zur folge hatte,da diese ja nun leider auf ihren adrenalinkick verzichten mussten.

So saß ich nun in meinen Kissen und dachte an dieses erlebnis...ja unmoralisch....so konnte man es sogar nennen wenn diese formulirung nicht vllt. Sogar noch etwas untertrieben war was in anbetracht der tatsachen das es kein aussagekräftogeres wort für diesen zusatnd gibt wohl mehr als genug sagt.

Der Krieg hatte recht....der frieden fängt hier an..nicht in Afghanistan oder im Irak sondern hier in den schulen....der stadt...den häusern....den familien....er fängt in den Köpfen der menschen an...hört im moment mehr auf als das er überhaupt zustande kommen kann.

Unmoralisch...ja das is das richtige wort...

Mit diesen Gedanken lief ich noch einmal in die küche....nachdenklich....und goss meine vergessene halbverwelkte nelke.




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